Grosser Rechtsschutzversicherung Test 2014

Rechtsschutzversicherung Test 2014 – Vier machen das Rennen

Gleich zu Beginn des neuen Jahres untersuchte die Zeitschrift Ökotest insgesamt 68 Tarife aus dem Bereich Rechtsschutzversicherung. Der Test erbrachte das Ergebnis, dass jeder der eine Rechtsschutzversicherung abschließen möchte, sich zuerst einmal informieren und Angebote einholen sollte. Zu den Testsiegern gehören Degenia, Roland und Rechtsschutz-Union. Daneben gab es auch einige nicht so attraktive Angebote.

Das Magazin Ökotest suchte für den aktuellen Rechtsschutzversicherung Test 2014 Angebote aus, die für Familien infrage kommen. Es wurden Versicherungen ausgewählt, die eine Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutzversicherung bieten, darunter fielen 25 Anbieter, drei dieser Versicherungen wurden als Testsieger erklärt. Die Rechtsschutz-Union siegte dabei gleich zwei Mal, da sie mit zwei Top-Tarifen aufwarten kann. Die Tarife der Degenia und von Roland erhielten Bestnoten, wenn es um die gerichtlichen und außergerichtlichen Bereiche geht. Demgegenüber stehen andere Gesellschaften, die hier ein „Ungenügend“ attestiert bekamen, dazugehört die DEVK mit ihrem Angebot „Rechtsschutz Aktiv“ und die DAS mit dem Angebot „Basis Rechtsschutz“. Einmal mehr zeigt sich, dass ein Vergleich auf dem Sektor Rechtsschutzversicherung sehr lohnenswert sein kann.

Rechtsschutzversicherung Test 2014: Die Leistungen zählen

Generell sagt das Magazin, dass eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist, denn „So kann man auf Augenhöhe gegen einen starken Gegner streiten“ (Zitat Zeitschrift Ökotest). So führt Matthias Neeb, Fachanwalt für Versicherungsrecht gegenüber Ökotest an, dass die Zahlungs- und Vergleichswilligkeit von Versichern bei einem Streit mit einem anderen Versicherer zunimmt.
So wurde beim Test sowohl die Leistungen bei gerichtlichen wie auch bei außergerichtlichen Auseinandersetzungen untersucht. Die außergerichtlichen Auseinandersetzungen ins Feld zu führen war Ökotest deshalb so wichtig, weil mehr und mehr Versicherungen dazu übergehen Tarife anzubieten, die nur bei gerichtlichen Auseinandersetzungen zahlen. Kommt es jedoch nicht zu einem Streit vor Gericht, bleibt dann der Versicherte auf den Anwaltskosten sitzen.

Gestiegene Anwaltskosten zum 01. August 2013

Die Kosten für einen Anwalt und die Kosten rund um das Gerichtsfahren sind zum 01. August 2013 gestiegen, schon allein deshalb ist eine Rechtsschutzversicherung lohnenswert. In der Regel lohnt sie sich schon ab der ersten Stunde beim Anwalt. Ein kleiner Wermutstropfen ist den Testsiegern allerdings beigemischt, die hervorragenden Leistungen wollen bezahlt werden, die Tarife sind nicht billig. Nur die Degenia konnte hier punkten, mit etwa 200 € pro Jahr bei einem Selbstbehalt von 500 €.

Die Sieger des Rechtsschutzversicherung Test 2014

  • „Deckungskonzept Premium“ von Degenia
  • „KompaktPlus“ von Roland
  • „Top-Star inklusive Spezial Strafrechtsschutz und erweiterte Leistungen“ von Rechtsschutz-Union
  • „Top-Star inklusive Strafrechtsschutz ohne erweiterte Leistungen“ von Rechtsschutz-Union

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Rechtsschutzversicherung Test 2014: Wieder dabei die Rechtsschutz-Union

Der Anbieter Rechtsschutz-Union darf sich freuen, denn für ihn ist es schon das zweite Mal, dass er unter die Testsieger fiel, auch im Vorjahr konnte man mit seinem Angebot überzeugen. Damals war die Wirtschaftswoche Initiator des Tests bei dem die Rechtsschutz-Union auf Platz 1 landete. Im Jahr 2013 war auch die ARAG mit einem Spitzenergebnis dabei (ebenfalls gutes Ergebnis beim Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität – Juni 2013). Wobei Ökotest dieses Ergebnis bemängelte, da der Testsieger ein Tarif war der eigentlich nur mittelmäßige Leistungen mitbrachte. Gemeint ist der Tarif „Aktiv-Rechtsschutz-Basis“, denn bei diesem werden nur Leistungen übernommen, die gerichtliche Auseinandersetzungen beträfen. Der Komforttarif deckt allerdings auch außergerichtliche Auseinandersetzungen ab (Ökotest Platz 3).

Wann tritt die Rechtsschutzversicherung in Kraft?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sagt, dass etwa zwei Drittel der Deutschen auf eine gerichtliche Auseinandersetzung verzichten würde, weil sie vor den Kosten zurückschrecken. Selbst wenn sie im Recht sind bei Problemen mit dem Vermieter oder etwa mit einem Online-Händler, verzichten viele deutsche Verbraucher auf einen gerichtlichen Streit. Eines muss der Verbraucher allerdings wissen, die Rechtsschutzversicherung leistet nicht für bereits begonnene Streitigkeiten. Eine erste Orientierung, welche Tarife zu empfehlen sind, bietet dem Verbraucher der Rechtsschutzversicherung Test 2014.